Steckbrief:
Name: Sägesser
Vornamen: Jennifer Kerstin
Spitzname: Jenni, Chlini
Beruf: Kauffrau Lernende (2. Lehrjahr)
Geburtstag: 01.09.1990
Team: Thömus Racing Team
Club: RC Gränichen
Hobbys: Bike, Radquer, lesen, Texte schreiben
My Family
Sabrina meine Schwester
Geboren am: 26.04.1995
Beruf: Schülerin
Hobbys: Bike, Rope Skipping, etwas mit Kollegen unternehmen, ihre Kanninchen
Severin mein Bruder
Geboren am: 11.07.1992
Beruf: Schüler, beginnt nächsten Sommer die Lehre als Polymechaniker
Hobbys: Bike, Radquer, Quad fahren
Christa meine Mutter
Geboren am: 30.08.1963
Beruf: Kleinkindererzieherin
Hobbys: Basteln, kochen
Hansjörg mein Vater
Geboren am: 05.05.1957
Beruf: Werkzeugmechaniker
Hobbys: Bike, Bikehefte lesen
Name : Sägesser
Vorname : Jennifer
Spitzname: Jenni, Jen, Chlini
Strasse : Bachstrasse 3
PLZ/Ort : 5013 Niedergösgen
About me
Am 1. September 1990 habe ich Jennifer Kerstin als erste Tochter von Christa und Hansjörg Sägesser-Müller das Licht der Welt erblickt. Aufgewachsen bin in Niedergösgen. Rund 2 Jahre später, am 11. Juli 1992 kam mein Bruder Severin Patrick zur Welt. Im Jahre 1995 begann ich als kleiner Knirps, ab und zu mit meinem Vater ein wenig zu trainieren, allerdings Richtung Leichtathletik. Ebenfalls 1995, am 26. April kam dann Sabrina Olivia zur Welt. Nun hatten meine Eltern keine ruhige Minute mehr und alle Hände voll zu tun. Als dann meine Geschwister ein wenig älter waren, hatten wir alle Freude am Laufsport. Im Jahre 2000 begann dann mein Bruder Severin bei der Kategorie Soft Parcours zu fahren. Ihm gefiel dies sofort. Ich dagegen konnte mich überhaupt nicht für den Bikesport faszinieren. Also war ich nur als Zuschauerin am Streckenrand und ging nur trainieren, wenn mein Bruder ein Lauftraining absolvierte. Im 2002 wollte ich dann doch nicht nur immer zuschauen. Jetzt musste ich auch kein Parcours mehr fahren, deshalb beschloss ich auch zu biken. Ich fuhr aber meistens nur bei schönem Wetter. Seit der Saison 2003 fahre ich alle Swisspowercuprennen. Zu Beginn war ich immer weit hinten klassiert. Bis zur Saison 2007 steigerte ich aber meine Leistung konstant und durfte dann auch meine bisherigen Höhepunkte feiern, ein 7. Rang am Juniorenweltcup in Offenburg (D) und der dritte Rang an der Schweizermeisterschaft bei den Juniorinnen.
Im Jahre 2006 begann ich neben dem Biken im Sommer im Winter Radquer zu fahren. Zuerst fuhr ich eine Saison als Schülerin, anschliessend musste ich direkt zu den Elite Frauen aufsteigen. An der Schweizermeisterschaft wird jedoch seit 2006 auch eine Juniorinnen-Wertung geführt, bei welcher ich schon einmal Vizeschweizermeisterin (2006), sowie zweimal 3. (2007 und 2008) wurde. Auf meine vier Medaillen von Schweizermeisterschaften (1 Bike, 3 Radquer), sowie auf meine Mitgliedschaft der Bike-Juniorinnen-Nationalmannschaft und der Radquer-Elite-Nationalmannschaft bin ich sehr stolz. Am letzten Bikerennen der Saison 2007, dem Swisspowercup in Muttenz, genau ein Tag nach meinem Geburtstag, erlebte ich dann, wie schnell sich der Erfolg zu Pech verwandeln kann: Unfall mit Folgen: Ich musste am 5. September den Diskus annähen lassen im Handgelenk. Anschliessend hatte ich 2.5 Monate einen Gips zur Ruhestellung. Zuerst dachte ich, es sei alles vorbei, ich könne mir die Radquersaison 2007/2008 abschminken. Langweiliges Rollentraining 2 Monate lang! Ich gab aber nicht auf und verfolgte weiter meine Ziele. Vom Trainer der Radquernationalmannschaft erhielt ich eine „Wildcard“ für die Teilnahme an der Europameisterschaft am 4. November 2007. Ohne Vorbereitung in Form eines Rennens fuhr ich das Rennen in der Elite-Damen-Kategorie und fuhr den zufriedenstellenden 26. Rang heraus. Ich spürte, dass ich immer nach dem Training und den Rennen grosse Schmerzen hatte in der Hand, doch nahm diese nicht so ernst. Saison 2008: Dies wäre wohl die treffendste Aussage dazu: Tiefpunkt. Immer wieder habe ich grosse Schmerzen, renne von Arzt zu Arzt, von Physiotherapeut bis zur Ergotherapeutin. Die Probleme mit der Hand geben mir zu schaffen. Es ist schwer vom Podest auf die hinteren Plätze zu fallen. Aufgrund meiner Problemhand kann ich leider nicht viele Wettkämpfe bestreiten in diesem Jahr. Aber die Gesundheit geht nun mal vor…. Nächstes Jahr habe ich nur ein Ziel: Ich will wieder zurück an die Spitze!